Stadtrat im Rückblick: Zahlen, Abschlüsse und ein großes Dankeschön
In der Sitzung des Altenburger Stadtrates am 27. August standen erneut verschiedene Themen im Mittelpunkt, die für die Entwicklung unserer Stadt und der Region von Bedeutung sind. Für uns als LINKE im Stadtrat ist dabei klar: Altenburg lebt von engagierten Menschen und einer vielfältigen Kulturlandschaft. Gleichzeitig ist uns klar, dass bestehende Probleme konsequent angegangen werden müssen.
Das
Jubiläumsjahr „1050 Jahre Altenburg“ hat einmal mehr gezeigt, was unsere Stadt leisten kann, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken. Das Spielefestival und der Festumzug waren gelungene Höhepunkte.
Unser Dank
gilt insbesondere der Ordnungsbehörde, den Schulen, der Feuerwehr, Vereinen sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben. Sie haben gezeigt, wie bunt, vielfältig und engagiert Altenburg ist. Für uns ist deshalb klar: Solche Veranstaltungen sollten nicht die Ausnahme bleiben. Der Erfolg macht Mut, auch in den kommenden Jahren wieder Formate auf die Beine zu stellen, die Menschen zusammenbringen und Altenburg sowie seine Vereine über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und sichtbar machen.
Auch beim
Tourismus
gibt es positive Nachrichten. Das Altenburger Land konnte 5,6 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr begrüßen. Diese Entwicklung sollten wir weiter unterstützen, denn Tourismus bietet Chancen für unsere örtliche Gastronomie, Einzelhandel, Kultur und zahlreiche weitere Bereiche unserer Stadt und Region. Gerade deshalb muss die touristische Entwicklung langfristig gedacht und mit einer attraktiven Innenstadt, einer lebendigen Kulturlandschaft und einer guten öffentlichen Infrastruktur verbunden werden. Für uns gehört der Tourismus zur Zukunft Altenburgs und des Altenburger Landes, ohne dabei die Einheimischen Bürgerinnen und Bürger zu vergessen.
Erfreulich ist auch die Entwicklung bei den Zuschauerzahlen des
Theaters. Offenbar gelingt es, Menschen für das kulturelle Angebot zu begeistern trotz der jahrelangen Einschränkungen auf Grund der Baustellen. Nun kommt es darauf an, dass die dringend notwendige Sanierung des Altenburger Theatergebäudes ohne weitere Verzögerungen vorankommt. Nach dem Abbau des Festzeltes soll es als Übergangslösung Aufführungen im Theatergebäude hinter dem eisernen Vorhang geben. Kultur braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Deshalb muss die Sanierung zügig und planbar umgesetzt werden, damit das Theater auch langfristig ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens unserer Stadt bleiben kann.
Bei der
WABA
zeichnet sich eine gewisse Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation ab. Der positive Jahresabschluss 2025 soll genutzt werden, um die Verluste aus den Vorjahren abzubauen. Das ist zunächst eine gute Nachricht. Gleichzeitig dürfen die weiterhin mögliche Risiken wie die hohen Verbindlichkeiten und die geringe Auslastung der ZKA nicht aus dem Blick geraten. Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung bleibt deshalb eine wichtige Aufgabe, um die Preise zukünftig stabil zu halten.
Neben den größeren Themen haben wir im Vorfeld der Sitzung auch konkrete Anliegen aus dem Alltag der Altenburgerinnen und Altenburger angesprochen.
Dazu gehören insbesondere die
Fußgängersicherheit
auf der Umleitungsstrecke Hausweg–Herzog-Ernst-Platz, die Unterstützung von
Gewerbetreibenden
im Bereich des Pauritzer Platzes sowie Fragen rund um den Altenburger
Mängelmelder. Gerade solche Themen zeigen, dass Kommunalpolitik nicht nur aus großen Projekten besteht. Es geht auch darum, Probleme im direkten Lebensumfeld der Menschen wahrzunehmen, anzusprechen und Lösungen einzufordern.
Die Antworten auf unsere Anfragen haben wir erhalten. In Kürze werden wir hier darüber informieren.
Unser Fazit
Altenburg hat viel Potenzial – und das Jubiläumsjahr hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Stadtgesellschaft, Vereine, Institutionen und Ehrenamtliche gemeinsam anpacken.




